Saale-Musicum-Erlös wird wieder für Kulturarbeit investiert

(ub) Das Saale-Musicum in Oberthulba hatte im Sommer viele Freunde der Musik in die Pfarrkirche gelockt. Zahlreiche Oberthulbaer Nachwuchsmusikanten zeigten dort ihr Können. Die Begeisterung der Zuhörer zeigte nach dem Konzert in den Spendenkörben. Musikvereinsvorsitzender Robert Wehner übergab den Spendenbetrag nun den beteiligten Organisationen und Vereinen. Das Geld soll wieder für Kulturarbeit in Oberthulba verwendet werden. Eine Spende erhielten Rektor Hans Jürgen Hanna von der Volksschule Thulbatal, die mit dem Schülerchor aufgetreten war, Kirchenpfleger Hermann Schlereth, Margot Schottdorf, die das Ferienprogramm in Oberthulba koordiniert, sowie Herbert Wehner vom Musikverein, der den Anteil für die Nachwuchsförderung der Musikjugend entgegennahm.
04.10.2010, 16:48 Uhr von

 

27. Juli 2010
27. Juli 2010

OBERTHULBA                                                                         27. Juli 2010

Die Stibors begeisterten mit „Copacabana“

Beim Saale-Musicum-Konzert in der Pfarrkirche zeigten vor allem junge Musikanten ihr Können

(ub) Er geizte nicht mit Lob, Kuno Holzheimer, der Leiter der Musikakademie Hammelburg: Beim Saale-Musicum-Konzert in der Oberthulbaer Pfarrkirche waren es vor allem junge Musikanten, die ihr Können zeigten.

 

Den Auftakt machte die Musikkapelle, die von der Empore herab spielte.

 

Danach zeigten Franziska Meder am Klavier und Raphael Stibor (Schlagzeug) ihr Können.

 

Julia Leser sang mit zarter Stimme Mozarts Wiegenlied

 „Schlafe mein Prinzchen, schlaf ein“.

 

Erstmals mit dem Akkordeon trat Florian Schmitt auf.

Mit seiner Mutter Rosemarie spielte er auf der Veh-Harfe.

 

Seine Kinder im Schulchor hat Martin Rudolph gut im Griff. Gekonnt intonierten sie „Stimmt alle mit uns ein und Singen macht Spaß“.

Letzteres merkte man diesem Nachwuchschor auch an.

 

Eine, die ihr Blasmusikinstrument (Bariton) gut beherrscht, ist Meike Reidelbach. Bei ihrem Auftritt „Song für Ina“ wurde sie von Ute Stibor am Klavier begleitet.

 

Im Stück „Die launische Forelle“ zeigten die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Sängerlust die Charaktereigenschaften des kleinen Flussbewohners auf.

 

Eine Familie, die Musik im Blut hat, sind die Stibors. Der neunjährige Raphael ist ein Talent am Schlagzeug, sein 14-jähriger Bruder Marek an der Trompete. Vater Christoph begleitete die beiden am Klavier, als sie unter anderem mit einem flotten „Copacabana“ glänzten. Die Zuschauer waren begeistert.

 

Melanie Krampert sang danach zwei Lieder, die so richtig ins Ohr gingen.

Sie wurde am Klavier begleitet von Martin Lehnert.

 

Noch einmal hörte man die Männer und Frauen des Gesangvereins Sängerlust, diesmal im Projektchor.

 

Bürgermeister Gotthard Schlereth dankte allen Akteuren. Die eingegangenen Spenden sollen zur Finanzierung der Orgel beitragen.

 

Anschließend durften sich die Besucher noch über einige fränkische Tänze auf dem Kirchplatz freuen. Für die Tänzer des Volksmusik- und Trachtenvereins spielten die Oberthulbaer Musikanten auf.